Drucken

Hinweise oder Warnungen hinterlassen

Kein Handynetz? Kein Jagdhorn zur Verfügung?

Auch kein Markierungsband zur Hand? Hatten Sie schon einmal das Problem? Wie teilen Sie sich dann Ihrem Jagdkollegen oder dem Hundeführer mit?

Greifen Sie doch auf einen „Notizzettel“ aus dem Wald zurück. In der folgenden Übersicht möchten wir Ihnen einen Auszug der wichtigsten Bruchzeichen erläutern.


Der Warnbruch

Wahrscheinlich der wichtigste Bruch.

Man nimmt einen langen Ast (Nadelholz – Fichte – Tanne – weitere Bruchhölzer). Dieser wird vollständig verfegt und zu einem Ring gebunden.

Unbedingt sichtbar in Augenhöhe anbringen, da auf dem Boden liegend ein Bruchzeichen häufig übersehen wird.

Wann setzt man diesen Bruch ein?

Bei Warnungen – Also dort wo etwas richtig gefährlich ist! Zum Beispiel ein defekter Hochsitz, vor aufgestellten Fallen ect.


Der Wartebruch

Es werden zwei armlange Zweige gekreuzt. An dieser Stelle soll gewartet werden.


Der Anschußbruch

Am (vermeintlichen) Anschuß wird für den Nachsuchenführer.
Der armlange Bruch wird in den Boden gesteckt und ist somit auch gut sichtbar.
Der Anschußbruch wird zur Nachsuche meist mit dem Fährtenbruch kombiniert.


Der Fährtenbruch

Ein halbarmlanger nicht befegter Bruch wird geschlechtsspezifisch in die Fluchtrichtung gelegt.

Beim Weiblichen Wild zeigt die gewachsene Spitze in die Fluchtrichtung, bei männlichen Stücken die gebrochene Seite.

Damit keine Zweifel zum Geschlecht entstehen müssen die Bruchstücke am Ende geäftert werden. Es wird ein kleiner Bruch am Ende mit abgelegt.


Der Leitbruch

Ein halbarmlanger Bruch, zur Hälfte verfegt. Das gewachsenes Ende zeigt in die zu verfolgende Richtung.